Raumkonzept für Lerngruppe 5 und 6 nach dem Vertrauenssystem
Dieses Raumkonzept integriert das Vertrauenssystem mit den vier Lernstufen (Basis, Starter:in, Durchstarter:in, Lernprofi) und schafft eine flexible Lernumgebung, die individuelle Verantwortung und Selbstständigkeit fördert. Die Raumnutzung ist klar geregelt, um eine transparente Struktur zu gewährleisten.
Klassenzimmer für die 5. und 6. Klassen
Zweck:
Grundarbeitsräume für die Basis- und Starter:in-Schüler:innen.
Feste Plätze zur Orientierung und Strukturierung des Lernprozesses.
Direkte Betreuung durch Lehrkräfte.
Raumnutzung:
Basis-Schüler:innen arbeiten hier unter ständiger Aufsicht.
Starter:in darf unter Anleitung eigenständig arbeiten und Materialien holen.
Gruppen- und Partnerarbeit nur mit Genehmigung.
Begrenzte Mediennutzung für gelenkte Aufgaben.
Durchstarter:in und Lernprofi nutzen das Klassenzimmer für gezielte Lernphasen oder Gruppenaktivitäten.
Lernzeiten und Bewegung kontrolliert durch Lehrkräfte.
Rückzugsort für konzentriertes Arbeiten oder Projektarbeit.
Flure und Schulgelände für freie Bewegung
Zweck:
Erweiterung der Lernumgebung für fortgeschrittene Schüler:innen.
Förderung der Selbstorganisation und Eigenverantwortung.
Strukturierte Nutzung, um Lernphasen und Bewegungsfreiheit zu verbinden.
Raumnutzung:
Basis und Starter:in bleiben in ihren Klassenzimmern oder dem Lernraum.
Durchstarter:in darf sich mit Rücksprache auf dem Flur bewegen.
Lernprofi hat vollständige Bewegungsfreiheit innerhalb des Schulgebäudes.
Flexible Nutzung von Pausenbereichen und Gruppenräumen für individuelle Lernzeiten.
Keine Störungen anderer Klassen oder Unterrichtseinheiten.
Zusammenfassung der Raumorganisation nach Vertrauensstufen
Übersicht der Lernorte nach Vertrauensstufen
Raum
Basis
Starter:in
Durchstarter:in
Lernprofi
Klassenzimmer
Fester Arbeitsplatz, keine Medien
Einzel- & Partnerarbeit mit Rücksprache
Freie Wahl des Arbeitsplatzes, begrenzte Mediennutzung
Freie Arbeitsplatzwahl, Nutzung aller Materialien
Lernraum (ILZ)
Nicht erlaubt
Einzelarbeit mit Aufgabenstellung
Freie Nutzung für konzentriertes Arbeiten
Freie Nutzung mit selbstständiger Zeiteinteilung
Besprechungsräume
Nur mit Lehrerbegleitung
Bei Bedarf für Coaching
Coaching oder Rückzugsort
Selbstorganisierte Lernreflexion
Aufenthalts-/Schülerraum
Nicht erlaubt
Nur mit Erlaubnis
Partner- und Gruppenarbeit
Freie Arbeitsplatzwahl und flexible Lernzeiten
Flur/Schulgelände
Nicht erlaubt
Nur mit Absprache
Freie Bewegung auf dem Flur
Freie Bewegung im gesamten Schulgebäude
Fazit
Dieses Raumkonzept sorgt für eine klare Strukturierung der Lernorte und ermöglicht gleichzeitig eine schrittweise Erweiterung der Freiheiten für fortgeschrittene Schüler:innen. Die Regeln zur Nutzung der Räume schaffen eine Balance zwischen Selbstständigkeit und Verantwortung, während gleichzeitig eine sichere und unterstützende Lernumgebung für alle Stufen gewährleistet wird.
Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte.
Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).
Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.
Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.
Thüringen
Abitur
(keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)
Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.
Mecklenburg-Vorpommern
Abitur
(Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)
Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.