Man, wenn du so tief in die Erde greifst, dass du die Wurzeln fast fühlen kannst, dann fängst du an, das Wesen des Organic Farming zu begreifen. Es ist wie eine alte Platte von Woody Guthrie aufzulegen, man fühlt die Staubstürme und hört die Hoffnung. „The Times They Are A-Changin’“, sagte ich einst, und das trifft auch auf unsere Landwirtschaft zu.
Organic Farming, das ist nicht nur ein Trend, das ist eine Rückkehr zu den Wurzeln, zu dem, was echt und unverfälscht ist. Es ist, als ob man jedes Samenkorn fragt: „How does it feel?“ und hofft, dass es in einer gesünderen Erde keimt, frei von den synthetischen Ketten der modernen Agrochemie. Wie die Zeilen aus „Blowin' in the Wind“, so ist die Antwort oft schwer zu fassen, aber sie liegt irgendwo in dem sanften Flüstern des Windes über ein Feld, das nicht von Chemikalien vergiftet wurde.
Wir reden hier von einer Landwirtschaft, die sich nicht in den Dienst des schnellen Profits stellt, sondern in den Dienst des Lebens selbst. „It ain't no use to sit and wonder why, babe“, wenn man sieht, wie die Böden Jahr für Jahr erodieren. Es ist besser, aufzustehen und etwas dagegen zu tun. Mit jedem organischen Feld, das wir bestellen, singen wir eigentlich ein leises Lied für die Erde, ein Lied, das hoffentlich länger währt als der momentane Lärm der Maschinen.
Und dann, mein Freund, ist da die Sache mit den kleinen Dingen, den Mikroorganismen im Boden, den Bienen, die von Blume zu Blume tanzen. Wie in „Mr. Tambourine Man“ bitten sie uns, ihrem tanzenden Spiel zu folgen, einem Spiel, das nur funktioniert, wenn das Gleichgewicht erhalten bleibt. Organic Farming achtet auf dieses Gleichgewicht, wie ein guter Songwriter, der genau weiß, wann die nächste Strophe kommen muss und wann es Zeit ist für eine Pause.
Schließlich, wenn der letzte Traktor das Feld verlässt und die Stille sich über das Land legt, dann, nur dann, erkennst du vielleicht, was es wirklich bedeutet, zurück zur Natur zu gehen. „Forever Young“, so soll die Erde sein, so jung und lebendig, wie sie nur sein kann, gepflegt von unseren Händen, die sich nicht scheuen, schmutzig zu werden. Denn, „ain't it just like the night to play tricks when you're tryin' to be so quiet?“, wir müssen leise sein, um die Erde nicht zu stören.
Also, was denkst du, mein Freund? Bist du bereit, deine Hände in die Erde zu stecken und zu fühlen, wie die alten Lieder durch deine Finger fließen? Denn in diesem Dreck, da liegt die Melodie der Zukunft, und sie spielt sanft, aber bestimmt.
Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte.
Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).
Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.
Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.
Thüringen
Abitur
(keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)
Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.
Mecklenburg-Vorpommern
Abitur
(Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)
Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.