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	<title>Entscheidungsträger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T17:10:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MediaWiki</subtitle>
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		<id>https://moocwiki.org/index.php?title=Entscheidungstr%C3%A4ger&amp;diff=15590&amp;oldid=prev</id>
		<title>oldwiki&gt;Glanz am 5. März 2024 um 21:08 Uhr</title>
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		<updated>2024-03-05T21:08:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftsberücksichtigendes System ==&lt;br /&gt;
Open Space Netzwerke versuchen eine Herrschaftsfreiheit zu erzeugen. Relevante Entscheidungen und hohe IQ lassen sich jedoch vor allem auf redaktionell verant-worteten Seiten verwirklichen. Eine Verbindung der beiden Elemente wäre in einem herrschaftsberücksichtigenden System gegeben, wie dies bereits im Theorie-Teil angesprochen wurde. Qualifizierte Entscheidungsträger_Innen in einer Redaktion und interne Expert_Innen sorgen für die Erfüllung vieler DQ-Kriterien. Diese Vorqua-lifizierung sollte berücksichtigt werden, damit sie nicht in einem herrschaftsfreien Diskurs unsichtbar wird. &lt;br /&gt;
Der zweite Grund für die Herrschaftsberücksichtigung trägt einen weniger argumen-tativen, sondern eher machtpolitischen Ursprung in sich: Bisherige Strukturen kön-nen noch so altmodisch und überholt sein, wenn sie Macht garantieren, werden sich die Machthaber nicht davon lösen. Eine Herrschaftsberücksichtigung muss aus die-sem Grund auf bisherige Strukturen aufbauen. Der positive Effekt, welchen Foucault in der Macht sieht, soll im Begriff „herrschaftsberücksichtigend“ beachtet werden, weist auf die Gefahr einer (noch) bestehenden Herrschaft hin, aktiviert Menschen durch diesen Hinweis auf die Machtverhältnisse, regt zur Mitsprache an und lässt (Herrschafts-) Freiheit als erstrebenswertes Ziel erscheinen. Eine wirkliche Herr-schaftsfreiheit wird vermutlich nie entstehen, da sich der reale Diskurs in einer oszil-lierenden Welt entwickelt, der sich stets im dauerhaften Übergang zur Freiheit befin-det. Ausgrenzung und Auflösung der Grenzen sind Teil des Konzepts. &lt;br /&gt;
Technisch maximal mögliche Online-Partizipation ist in einem herrschaftsberücksich-tigenden System eine Maxime. Eine Gelegenheit, die Herrschaftsstruktur durchbre-chen zu können ist unbedingt erforderlich. Würden die Grenzen undurchdringlich erscheinen, würde kein Diskurs, sondern eine Revolution die Folge sein. Ein demo-kratischer Systemaufbau kann auch in herrschaftsberücksichtigenden Systemen gelingen, wenn er sich auf wirkliche demokratische Grundstrukturen bezieht. Das heißt, der demokratische Systemaufbau kann auch zur Folge haben, dass andere Vertreter_Innen bzw. Entscheidungsträger_Innen von den Diskursteilnehmer_Innen gewählt werden können. Entscheidungen einer verantwortlichen, „machthaben-den“ Person sollen nicht nur Themen temporär be- oder abschließen, sondern haben auch immer eine weitere Funktion für die darauffolgende Kommunikation: Überein-stimmung oder Diskrepanz zur öffentlichen Meinung löst stets neue Diskurse aus (und kann gegebenenfalls zur Absetzung der Entscheidungsträger_Innen führen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Fortbildung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>oldwiki&gt;Glanz</name></author>
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