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	<title>Das Interview mit Jack Joblin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MediaWiki</subtitle>
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		<title>oldwiki&gt;Glanz am 15. Dezember 2025 um 11:38 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-15T11:38:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{:&amp;quot;Ich bin Kunst&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:MOOCit - Oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Jack Joblin Info.png|1000px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Dieser aiMOOC ist eine vertiefte Abhandlung zum Artikel [[Das Interview mit Jack Joblin]] und seinen Unterseiten. Du erhältst eine umfassende, zusammenhängende Darstellung der wichtigsten Gedanken aus dem Interview-Zyklus, ergänzt um Kontext aus weiteren MOOCit-Unterseiten, auf denen die Arbeitsweise von [[Jack Joblin]] und der [[Künstlergemeinschaft Joblin Factory]] erläutert wird. Im Zentrum steht die radikale These: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nicht nur Kunst ist Leben – der Mensch-An-Sich ist Kunst.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Daraus folgen Konsequenzen für [[Kunstbegriff]], [[Demokratie]], [[Diskurs]], [[Würde]] und [[Bildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Beuys Signatur.svg|500px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Worum geht es im Interview-Zyklus? ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Das Interview (geführt im Umfeld der Publikationen „Jeder Mensch ist Kunst“) entfaltet in mehreren Kapiteln eine konsequente Fortsetzung des erweiterten Kunstbegriffs, der häufig mit [[Joseph Beuys]] verbunden wird. Der entscheidende Dreh: Während bei Beuys (und vielen Beuys-Rezeptionen) oft Handlungen, Prozesse oder gesellschaftliche Gestaltung im Vordergrund stehen (z.B. [[Soziale Plastik]]), wird hier der Mensch selbst – als Subjekt – zum Ausgangspunkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Medien zum Einstieg ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Ein Ort, der als Symbol für Ausstellung, Öffentlichkeit und Kunst-Diskurse steht (Kassel, [[Fridericianum]]):  &lt;br /&gt;
[[Datei:Museo Fridericianum en Kassel.JPG|500px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Ein Schlüsselwerk-Kontext aus dem Beuys-Universum (Kassel, „[[7000 Eichen]]“):  &lt;br /&gt;
[[Datei:7000 Eichen - documenta urbana 2021-07-25 j.JPG|500px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Video-Impuls (Joblin-Kontext: „Jeder Mensch ist Kunst“):  &lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|   https://www.youtube.com/watch?v=jcY7QZLJSPs   |500|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Abhandlung: Die wesentlichen Punkte aus Interview und Unterseiten =&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 1. Akteure, Rollen, Werkstätten: Wer spricht und wer wirkt mit? ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Im MOOCit-Umfeld erscheinen mehrere Rollen, die für das Verständnis wichtig sind:&lt;br /&gt;
# [[Jack Joblin]]: Zentralfigur der Erzählung und des künstlerischen Mythos. Der Name ist eng verknüpft mit [[Fleisch ist Kunst]] und den „Fish-Meat“-Arbeiten sowie mit dem Gedanken der radikalisierten Beuys-Folge: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch-An-Sich ist Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
# [[Künstlergemeinschaft Joblin Factory]]: Ein Kollektiv/Label, das Verfahren, Serien und Öffentlichkeitsformen weiterführt bzw. neu auflegt. Dabei wird stark betont, dass Herstellungsprozesse (Material, Konservierung, Wiederholung, Serie) identitätsstiftend sind.&lt;br /&gt;
# [[Bob Joblin]]: In Texten der Joblin Factory tritt er als Stimme der Herstellung, der Re-Inszenierung und der Vermittlung auf – auch als Akteur in Interviews und als Bezugspunkt zur „Wiederveröffentlichung“.&lt;br /&gt;
# [[Thomas Gloom]]: Interviewer/Moderator, der in verschiedenen MOOCit-Texten das Feld strukturiert: Kunsttheorie, Diskurs, Werkpraxis, Öffentlichkeitsstrategien, Guerilla-Formate.&lt;br /&gt;
# Weitere Beteiligte: Im Umfeld tauchen Rollen wie „Mitarbeitende“, „Nutzende“, „Betrachtende“ und „Teilnehmende“ auf – entscheidend, weil das Konzept von Kunst hier nicht elitär, sondern als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beteiligungs- und Wahlhandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gedacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 2. Der Kern des Ganzen: Mensch-An-Sich statt Kunstwerk ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Die Interviewreihe arbeitet an einer Verschiebung:&lt;br /&gt;
# In vielen Kunsttheorien wird „Kunst“ an Objekte (Gemälde, Skulpturen) oder an Künstlerhandlungen gebunden.&lt;br /&gt;
# Hier wird dieser Fokus als Einengung beschrieben: Der Begriff „KunstWERK“ kann als Objektivierung wirken, weil „Werk“ Abgeschlossenheit und „Tot-Sein“ nahelegt.&lt;br /&gt;
# Gegenposition: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch ist nicht Werk, sondern lebendige Kunst.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt zu einem radikalen Perspektivwechsel: Du sollst nicht zuerst fragen „Was ist Kunst?“, sondern „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer ist Kunst – und warum?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 3. [[Kunstwahlgrundsätze]]: Kunst als Wahlhandlung – analog zur Demokratie ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Im Kapitel [[Kunstwahlgrundsätze]] wird ein provokanter Vergleich aufgebaut: Die Entscheidung, jemanden als Kunst zu erkennen, funktioniert wie eine Wahl – nur innerlich und persönlich. Daraus werden Wahlgrundsätze abgeleitet:&lt;br /&gt;
# Die Entscheidung gilt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;allgemein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Kunst-Entscheidung ist nicht auf Nationen, Milieus oder Institutionen begrenzt.&lt;br /&gt;
# Sie ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;frei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Keine Instanz (Markt, Museum, Kunstgeschichte) soll als „Zwischeninstanz“ festlegen, wer Kunst ist.&lt;br /&gt;
# Sie ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unmittelbar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Du brauchst keine Vermittlung, um Kunst zu erkennen.&lt;br /&gt;
# Sie ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gleich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Deine Entscheidung zählt – auch gegen Autoritäten.&lt;br /&gt;
# Sie kann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;geheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein: Du entscheidest, ob und wie du deine Wahl öffentlich machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird Kunst nicht nur ästhetisch, sondern politisch-demokratisch gedacht – als innere Freiheit gegenüber kulturellen Machtapparaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 4. [[Kunstrechte statt Grundrechte]]: Warum dieser Begriff so heftig ist ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Das Kapitel [[Kunstrechte statt Grundrechte]] setzt auf Übertreibung als Denkwerkzeug: Wenn jeder Mensch Kunst ist, dann muss Würde nicht nur juristisch, sondern kunsttheoretisch geschützt werden.  &lt;br /&gt;
Die Pointe ist nicht, reale Grundrechte abzuschaffen, sondern den Blick zu verschieben:  &lt;br /&gt;
# Wenn du den Menschen als Kunst denkst, verändert sich deine Haltung: Respekt, Achtung und Vorsicht werden zur Voraussetzung der Betrachtung.  &lt;br /&gt;
# „Kunstrechte“ markieren eine zusätzliche Ebene: Der Mensch soll nicht nur als Bürger, sondern als Kunstsubjekt ernst genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Didaktisch wichtig: Diese These lädt zu Widerspruch ein – und will genau dadurch Diskurs erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 5. [[Diskursive Kunst]]: Demokratie als Methode der Kunst ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Das Kapitel [[Diskursive Kunst]] bindet den erweiterten Kunstbegriff ausdrücklich an den [[Diskurs]]:&lt;br /&gt;
# Der Diskurs ist „Methode der [[Demokratie]]“.&lt;br /&gt;
# Diskursive Kunst ist die Kunstform, deren Herzstück die Dauerfrage ist: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum ist dieser Mensch Kunst?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Kontroversen sind kein Unfall, sondern Bedingung, wenn Kunst wieder „in die Gesellschaft“ kommen soll.&lt;br /&gt;
# Gleichzeitig wird gewarnt: Nicht alles, was Menschen behaupten oder ausstellen, ist automatisch Kunst. Verwechslungen (Freundschaft, Kommerz, Triebe, reine Selbstvermarktung) müssen reflektiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die starke Bildungsdimension: Diskursive Kunst wird als Zugang gedacht, Kunst nicht nur als Luxus (oben in Bedürfnispyramiden), sondern als grundlegendes kulturelles Bedürfnis zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 6. Spiegel, Selbstverständnis, Wahrnehmung: [[Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis]] ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Im Kapitel [[Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis]] erscheint der Spiegel als zentrales Medium:&lt;br /&gt;
# Spiegel fungieren als „Brücke“ zwischen Selbstbild, Fremdbild und Kunstwahrnehmung.&lt;br /&gt;
# Das Spiegelmotiv unterstützt die These: Du bist nicht nur Betrachter, sondern Teil des Werkzusammenhangs, weil du dich selbst (und andere) als Kunst erkennen sollst.&lt;br /&gt;
# Der Spiegel ist dabei kein reines Dekor: Er ist ein Werkzeug, das Wahrnehmung, Urteil, Zweifel und Selbstdeutung provoziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Logik des Projekts sind Spiegel-Multiples ein „Material“, um aus Theorie Haltung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 7. [[Memento Multiple Topp Shop]]: Multiples als soziale Technik ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Das Kapitel [[Memento Multiple Topp Shop]] stellt Multiples nicht nur als Merchandise dar, sondern als Strategie:&lt;br /&gt;
# Multiples sind wiederholbar, zugänglich und verbreitbar.&lt;br /&gt;
# Sie dienen als „Memento“: Erinnerung daran, Menschen als Kunst zu betrachten.&lt;br /&gt;
# Der „Shop“-Gedanke ist doppeldeutig: Er nutzt Marktlogik, um Marktlogik zu unterlaufen – indem nicht das Objekt, sondern das Erkennen des Menschen als Kunst das Ziel ist.&lt;br /&gt;
# Multiples werden damit zu didaktischen Objekten: Sie tragen Theorie in Alltag, Geschenk, Begegnung, Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 8. [[FleischesKUNST]] und [[Fleisch ist Kunst]]: Vanitas, Präsenz, Grenzerfahrung ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Die Fleisch- und Fish-Meat-Linie wird im MOOCit-Umfeld mehrfach als Schlüssel erklärt:&lt;br /&gt;
# Totes Fleisch verweist auf lebendiges Fleisch: Die Gegenwart des Toten macht das Lebendige bewusst.&lt;br /&gt;
# Fleisch fungiert als Vanitas-Signal: Zeit, Verfall, Körperlichkeit, Sterblichkeit – und damit die Dringlichkeit, den Menschen als lebendige Kunst zu begreifen.&lt;br /&gt;
# In der Joblin-Factory wird betont, dass Herstellungsprozesse (Konservierung, Lack, Material) nicht beliebig sind: Das „Haptische“ und die Struktur sollen erhalten bleiben – als ästhetische Wahrheit des Materials.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text [[Fleisch ist Kunst]] wird außerdem ein Wiederauftauchen des „Joblin-Mythos“ erzählt: Fund von Arbeiten, Rückzug, „gelöschte“ Öffentlichkeit, Wiederveröffentlichung – und die Frage, ob der Wille des Künstlers eindeutig rekonstruierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 9. Öffentlichkeit als Praxis: Guerilla, Alltag, Überraschung ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Die Joblin-Factory-Texte beschreiben eine eigene Öffentlichkeitsform, die mit Ausstellungskonventionen bricht:&lt;br /&gt;
# „Guerilla Vernissage“ bzw. „Show you’re ART“: Kunst wird an Orte gebracht, die normalerweise keine Kunstorte sind.&lt;br /&gt;
# Die Öffentlichkeit ist offen: Jede und jeder kann teilnehmen.&lt;br /&gt;
# Der Stil ist bewusst unelitär: Nicht die Galerie-Eröffnung für Insider, sondern Kunst im Alltag.&lt;br /&gt;
# Gleichzeitig taucht ein „Panoptikum“-Gedanke auf: Kuriositäten, Fälschungsstücke, Legenden und neue Umsetzungen begleiten Originale und schaffen ein Gesamtbild aus Mythos, Material und Diskurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird „Jeder Mensch ist Kunst“ nicht nur behauptet, sondern als soziale Situation produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 10. Religion, Moral, Provokation: [[Würde Jesus austreten?]] ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Das Kapitel [[Würde Jesus austreten?]] (im Interview-Menü geführt) steht im Gesamtkontext für eine typische Joblin-Strategie: große kulturelle Symbole werden als Spiegel für Gegenwartskonflikte benutzt. Die Leitfrage ist kein theologisches Rätsel, sondern ein Diskurs-Auslöser:&lt;br /&gt;
# Wie verhalten sich Institution, Ritual, Moral und individuelle Würde zueinander?&lt;br /&gt;
# Wie schnell werden Menschen zu Symbolträgern gemacht – und wie kann man dagegen den Menschen-An-Sich sehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Diese Texte wollen keine „Endantwort“, sondern Reibung, Gespräch und Selbstprüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 11. [[Addbooks = Kunst + Literatur]]: Text als offene Kunstform ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Addbooks verbinden [[Literatur]] und [[Konzeptkunst]]:&lt;br /&gt;
# Texte werden nicht nur gelesen, sondern kommentiert, ergänzt, weitergeschrieben.&lt;br /&gt;
# Damit wird Autorenschaft „diskursiv“: Das Werk bleibt offen.&lt;br /&gt;
# Addbooks passen zur Idee: Kunst ist nicht abgeschlossen, sondern im Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstehen Bildungs- und Kulturpraktiken, die in die digitale Öffentlichkeit hineinreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 12. [[P4P MOOCs für Menschen als Kunst]]: Bildung als Kunsthandlung ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Die P4P-Idee („Peer for Peer“) wird in der Diskurskunst-Logik als Kunstpraxis verstanden:&lt;br /&gt;
# Lernende werden nicht nur Konsumierende, sondern Produzierende.&lt;br /&gt;
# Anerkennung entsteht nicht durch passives „Durchklicken“, sondern durch das Erstellen eigener Inhalte.&lt;br /&gt;
# Das MOOC-Prinzip wird als kulturelle Technik gelesen: offen, massiv, partizipativ, online – und damit kompatibel mit diskursiver Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zentral für Schule, Ausbildung und Studium: Du kannst Kunst als Diskurs nicht nur besprechen, sondern als Lernprojekt realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 13. [[Private Plastik = Kunst + Welt retten]]: Veränderung beginnt innen ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Private Plastik]] markiert eine innere Formung:&lt;br /&gt;
# Nicht nur Gesellschaft (soziale Plastik), sondern das Denken und Fühlen des Einzelnen wird geformt.&lt;br /&gt;
# Die große These: Wer den Menschen als Kunst erkennt, verändert die eigene Haltung – und damit Handeln, Sprache, Blick, Respekt.&lt;br /&gt;
# „Welt retten“ wird nicht als moralischer Befehl verstanden, sondern als Folge einer veränderten Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird deutlich: Das Projekt zielt auf Bewusstseinsarbeit – nicht bloß auf Kunstmarkt-Objekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 14. Zusatztexte: Erweiterungen und Reibungsflächen ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Die Zusatztexte vertiefen kritische oder angewandte Perspektiven:&lt;br /&gt;
# [[Wird Kunst beliebig?]]: Problematisiert die Gefahr, dass „alles ist Kunst“ zum leeren Satz wird, wenn Kriterien, Diskurs und Verantwortung fehlen.&lt;br /&gt;
# [[Besser ein heimlicher Misanthrop, als ein scheinheiliger Anthroposoph]]: Zuspitzung gegen moralische Überlegenheit und Scheinethik; fordert Ehrlichkeit im Blick auf Menschenbilder.&lt;br /&gt;
# [[Kinder sind Kunst]]: Überträgt den Ansatz auf Kindheit, Lernen und Schutz von Würde.&lt;br /&gt;
# [[Sind Tiere Kunst?]]: Verschiebt die Grenze des Kunstsubjekts; lädt zu Ethik- und Wahrnehmungsdebatten ein.&lt;br /&gt;
# [[Ölfarben sind ein Symbol der Unterdrückung]]: Materialkritik als Kulturkritik (Ressourcen, Macht, Tradition, Kanon).&lt;br /&gt;
# [[Beispiele für MenschKUNST]]: Konkrete Wahrnehmungsfälle (Familie, Alltag, Internet) und ein Analyseweg: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Idee → Inhalt → Bedeutung → Wirkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
# [[Synkretismus in der Kunstanalyse des Menschen als Kunst]]: Verknüpft Perspektiven, Deutungsangebote und kulturelle Mischformen; zeigt, dass „Mensch als Kunst“ nicht nur ein Satz, sondern ein Interpretationsnetz ist.&lt;br /&gt;
# [[Bob Joblin Interview]]: Ergänzt den Blick auf Herstellung, Wiederholung, Öffentlichkeitsstrategie, Kollektivpraxis.&lt;br /&gt;
# [[Kostenlose Kunst - Jeder Mensch ist Kunst]]: Diskutiert Zugänge, Barrieren und die Frage, wie Kunst als Grundbedürfnis erreichbar wird.&lt;br /&gt;
# [[Kunst und die Schönheitsindustrie]]: Betrachtet Beauty-Objekte als kulturelle Mementos und als Spiegel gesellschaftlicher Wünsche.&lt;br /&gt;
# [[Plastik verändert die Welt]]: Verknüpft Material, Alltag, Ökologie und Kulturkritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== 15. Kurzfazit: Was bleibt als roter Faden? ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
Der Interview-Zyklus lässt sich als dreiteilige Bewegung lesen:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;These&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (radikal): Der Mensch-An-Sich ist Kunst.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Methode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (demokratisch): Diskurs, Wahl, eigene Verantwortung der Betrachtenden.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praxis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alltagsnah): Spiegel, Multiples, Guerilla-Formate, offene Texte (Addbooks), offene Bildung (P4P MOOCs), Materialpolitik (Fleisch, Plastik, Öl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das ernst nimmst, verändert sich nicht nur dein Kunstverständnis, sondern auch dein Umgang mit Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Interaktive Aufgaben =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Quiz: Teste Dein Wissen ==&lt;br /&gt;
{{MC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Kernthese steht im Zentrum der Interview-Reihe?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Der Mensch-An-Sich kann Kunst sein)&lt;br /&gt;
(!Nur Gemälde und Skulpturen sind Kunst)&lt;br /&gt;
(!Kunst ist ausschließlich Marktwert)&lt;br /&gt;
(!Kunst entsteht nur durch staatliche Förderung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was meint [[Kunstwahlgrundsätze]] im Kontext des Projekts?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Die Entscheidung, jemanden als Kunst zu erkennen, liegt bei dir)&lt;br /&gt;
(!Museen entscheiden endgültig, wer Kunst ist)&lt;br /&gt;
(!Nur Kunstkritiker dürfen Kunst definieren)&lt;br /&gt;
(!Kunst ist immer das, was teuer verkauft wird)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum wird der Begriff „KunstWERK“ kritisch gesehen?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Weil „Werk“ Abgeschlossenheit und Objektivierung nahelegen kann)&lt;br /&gt;
(!Weil Werke grundsätzlich illegal sind)&lt;br /&gt;
(!Weil Werke nur in der Antike existierten)&lt;br /&gt;
(!Weil „Werk“ immer Humor bedeutet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was ist laut [[Diskursive Kunst]] die Dauerfrage der Kunst?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Warum ist dieser Mensch Kunst?)&lt;br /&gt;
(!Wie teuer ist dieses Bild?)&lt;br /&gt;
(!Welche Farbe ist am schönsten?)&lt;br /&gt;
(!Wie alt ist der Künstler?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Funktion haben Spiegel im Kapitel [[Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis]]?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Sie provozieren Selbstwahrnehmung und Kunstselbstverständnis)&lt;br /&gt;
(!Sie ersetzen alle Museen weltweit)&lt;br /&gt;
(!Sie dienen nur als Dekoration)&lt;br /&gt;
(!Sie sind ausschließlich religiöse Symbole)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wofür stehen [[Memento Multiples]] besonders?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Für wiederholbare, zugängliche Erinnerungsobjekte an den Gedanken „Jeder Mensch ist Kunst“)&lt;br /&gt;
(!Für einmalige Unikate, die niemand sehen darf)&lt;br /&gt;
(!Für reine Verpackungen ohne Bedeutung)&lt;br /&gt;
(!Für zufällige Gegenstände ohne Bezug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Rolle spielt [[Fleisch ist Kunst]] im Gesamtkonzept?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Als Vanitas- und Präsenzsignal, das Lebendigkeit bewusst macht)&lt;br /&gt;
(!Als Kochbuch ohne Kunstbezug)&lt;br /&gt;
(!Als Beweis, dass Kunst immer schön sein muss)&lt;br /&gt;
(!Als Verbot, über Körper zu sprechen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was ist ein zentrales Ziel von [[P4P MOOCs für Menschen als Kunst]]?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Dass Lernende selbst Inhalte produzieren und Diskurse mitgestalten)&lt;br /&gt;
(!Dass Lernende nur auswendig lernen)&lt;br /&gt;
(!Dass Bildung ohne Austausch stattfindet)&lt;br /&gt;
(!Dass nur Lehrkräfte Kultur gestalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was bedeutet [[Private Plastik]] im Kontext des Projekts?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Die innere Formung von Denken und Haltung durch Wahrnehmung)&lt;br /&gt;
(!Ein Plastikstuhl im Museum)&lt;br /&gt;
(!Eine neue Verpackungstechnologie)&lt;br /&gt;
(!Ein Material für Autoteile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welche Gefahr wird in Zusatztexten wie [[Wird Kunst beliebig?]] diskutiert?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Dass „alles ist Kunst“ ohne Kriterien und Diskurs in Beliebigkeit kippt)&lt;br /&gt;
(!Dass Kunst nur noch aus Mathe besteht)&lt;br /&gt;
(!Dass alle Museen morgen schließen müssen)&lt;br /&gt;
(!Dass Kunst nur noch in Schwarz-Weiß erlaubt ist)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Memory ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;memo-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diskursive Kunst || Demokratischer Diskurs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kunstwahlgrundsätze || Freie Entscheidung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Memento Multiple || Wiederholbares Erinnerungsobjekt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Private Plastik || Innere Formung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Guerilla Vernissage || Kunst im Alltag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Drag and Drop ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;lueckentext-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Ordne die richtigen Begriffe zu.&lt;br /&gt;
! Thema&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Entscheidung über Kunst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diskurs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Methode der Demokratie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Selbstwahrnehmung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Multiple&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Reproduzierbare Kunstform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vanitas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Erinnerung an Vergänglichkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Kreuzworträtsel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;kreuzwort-quiz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diskurs || Methode der Demokratie in der Kunstform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spiegel || Objekt, das Selbstwahrnehmung auslöst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Plastik || Formung als Kunstbegriff (ein Wort)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vanitas || Motiv der Vergänglichkeit (ein Wort)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Multiple || Wiederholbares Kunstobjekt (ein Wort)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wuerde || Zentraler Begriff für respektvollen Blick (ein Wort)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{E}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== LearningApps ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://learningapps.org/index.php?s=Das+Interview+mit+Jack+Joblin &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Lückentext ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;quiz display=simple&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vervollständige den Text.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type=&amp;quot;{}&amp;quot;}&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Interview-Reihe steht die These, dass der Mensch { Kunst } sein kann, ohne zuerst ein Werk zu produzieren. Die Entscheidung, jemanden als Kunst zu erkennen, wird als eine Form der { Wahl } verstanden, die ohne Institutionen unmittelbar stattfinden kann. In der Idee der { Diskursiven } Kunst wird diese Entscheidung im Gespräch begründet, wobei die Leitfrage lautet, warum ein Mensch Kunst ist. Spiegel und { Multiples } sollen den Gedanken in den Alltag tragen und Wahrnehmung verändern. Die Gegenwart des toten Fleisches macht die Gegenwart des { Lebendigen } bewusst und verweist auf Vergänglichkeit und Würde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/quiz&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Offene Aufgaben =&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
=== Leicht ===&lt;br /&gt;
# [[Kunstwahlgrundsätze]]: Beobachte eine Alltagssituation (Bus, Schule, Sportplatz) und schreibe einen kurzen Text: Wen könntest du als Kunst sehen – und warum?&lt;br /&gt;
# [[Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis]]: Mache ein Foto von einem Spiegel (oder einer Spiegelung) und formuliere dazu drei Sätze: Was siehst du? Was deutest du? Was wirkt das in dir?&lt;br /&gt;
# [[Diskursive Kunst]]: Führe mit einer Person deiner Wahl ein 10-Minuten-Gespräch über die Frage „Kann ein Mensch Kunst sein?“ und notiere die stärksten Argumente beider Seiten.&lt;br /&gt;
# [[Addbooks = Kunst + Literatur]]: Wähle einen kurzen Text (z.B. Gedicht, Bibelstelle, Songtext ohne Zitieren ganzer Texte) und schreibe eine kommentierende Randnotiz im Stil eines Addbooks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
# [[Memento Multiple Topp Shop]]: Entwirf ein eigenes „Memento“ (Skizze oder Textkonzept), das Menschen daran erinnert, andere als Kunst zu betrachten, ohne sie zu objektivieren.&lt;br /&gt;
# [[P4P MOOCs für Menschen als Kunst]]: Erstelle eine Mini-Lerneinheit (1 Seite) für Mitschüler/Studierende: „Diskursive Kunst im Alltag“ mit 3 Fragen und 1 Aufgabe.&lt;br /&gt;
# [[Wird Kunst beliebig?]]: Schreibe eine Pro-und-Contra-Abhandlung: „Wenn jeder Mensch Kunst ist, wird dann Kunst beliebig?“ Nutze Beispiele.&lt;br /&gt;
# [[Kinder sind Kunst]]: Entwickle Regeln für einen Klassenraum, die aus der These „Kinder sind Kunst“ folgen könnten (z.B. Sprache, Respekt, Feedbackkultur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwer ===&lt;br /&gt;
# [[Private Plastik = Kunst + Welt retten]]: Beschreibe ein Problem (z.B. Ausgrenzung, Hass, Konsum) und entwickle ein Konzept, wie „Private Plastik“ als innere Haltungsarbeit zu konkreter Veränderung führen kann.&lt;br /&gt;
# [[Kunstrechte statt Grundrechte]]: Formuliere ein fiktives Manifest mit 5 „Kunstrechten“, die nicht Gesetze ersetzen, sondern Haltungen beschreiben (inkl. Begründung).&lt;br /&gt;
# [[Künstlergemeinschaft Joblin Factory]]: Plane eine „Guerilla Vernissage“ als Schul-/Hochschulprojekt: Ort, Regeln, Beteiligung, Dokumentation, ethische Leitlinien.&lt;br /&gt;
# [[Fleisch ist Kunst]]: Analysiere die Symbolik von Vergänglichkeit (Vanitas) in mindestens zwei Kunstbeispielen (z.B. Stillleben, Fotografie, Performance) und verbinde das mit dem Gedanken „lebendiges Fleisch als eigentliche Kunst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Offene Aufgabe - MOOC erstellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Lernkontrolle =&lt;br /&gt;
# [[Diskursive Kunst]]: Entwickle ein Bewertungsraster, wie ein Diskurs über „Mensch als Kunst“ respektvoll bleibt und dennoch kontrovers sein darf.&lt;br /&gt;
# [[Kunstwahlgrundsätze]]: Erkläre an einem Beispiel, wie Markt, Museum und Kanon deine Kunst-Wahl beeinflussen könnten – und wie du diese Einflüsse reflektierst.&lt;br /&gt;
# [[Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis]]: Zeige, wie Spiegel als Medium sowohl Selbstermächtigung als auch Selbstobjektivierung auslösen können, und formuliere Grenzen.&lt;br /&gt;
# [[P4P MOOCs für Menschen als Kunst]]: Übertrage die Idee auf ein anderes Fach (z.B. Politik, Ethik, Informatik): Wie wird Lernen zur diskursiven Kunst?&lt;br /&gt;
# [[Wird Kunst beliebig?]]: Formuliere Kriterien, die verhindern, dass „alles ist Kunst“ zur Beliebigkeit wird, ohne wieder elitär zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= OERs zum Thema =&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe&amp;gt; https://de.m.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
= Links =&lt;br /&gt;
{| align=center&lt;br /&gt;
{{:D-Tab}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Das Interview mit Jack Joblin]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Bei Beuys müssen die Mensch handeln, um Kunst zu sein - Bei mir ist der Mensch-An-Sich Kunst - Bei mir ist der Mensch-An-Sich Kunst]]&lt;br /&gt;
# [[Kunstwahlgrundsätze]]&lt;br /&gt;
# [[Kunstrechte statt Grundrechte]]&lt;br /&gt;
# [[Diskursive Kunst]]&lt;br /&gt;
# [[Sierra &amp;amp; Koon]]&lt;br /&gt;
# [[Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis]]&lt;br /&gt;
# [[Guerilla Ausstellung und Abholzung der 7000 Beuys Eichen]]&lt;br /&gt;
# [[Memento Multiple Topp Shop]]&lt;br /&gt;
# [[FleischesKUNST]]&lt;br /&gt;
# [[Würde Jesus austreten?]]&lt;br /&gt;
# [[Addbooks = Kunst + Literatur]]&lt;br /&gt;
# [[P4P MOOCs für Menschen als Kunst]]&lt;br /&gt;
# [[Private Plastik = Kunst + Welt retten]]&lt;br /&gt;
# [[Jack Joblin]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
== Weitere sinnvolle interne Verknüpfungen ==&lt;br /&gt;
{{BR}}&lt;br /&gt;
# [[Künstlergemeinschaft Joblin Factory]]: Herstellungsprozesse, Guerilla-Formate, Interviews&lt;br /&gt;
# [[Fleisch ist Kunst]]: Kontextinterview und Mythos „Wiederveröffentlichung“&lt;br /&gt;
# [[Synkretismus in der Kunstanalyse des Menschen als Kunst]]: Deutungsnetz, Mischformen, Perspektiven&lt;br /&gt;
# [[Beispiele für MenschKUNST]]: Idee → Inhalt → Bedeutung → Wirkung&lt;br /&gt;
# [[Kinder sind Kunst]]: Bildung, Würde, Schutzräume&lt;br /&gt;
# [[Sind Tiere Kunst?]]: Grenzfragen der Kunstsubjektivität&lt;br /&gt;
# [[Ölfarben sind ein Symbol der Unterdrückung]]: Materialkritik&lt;br /&gt;
# [[Kostenlose Kunst - Jeder Mensch ist Kunst]]: Zugänglichkeit, Barrieren, Kultur als Grundbedürfnis&lt;br /&gt;
# [[Kunst und die Schönheitsindustrie]]: Mementos, Wünsche, Körperbilder&lt;br /&gt;
# [[Plastik verändert die Welt]]: Material, Alltag, Kulturkritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jeder Mensch ist Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AI_MOOC]] [[Kategorie:GPT aiMOOC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Jeder Mensch ist Kunst =&lt;br /&gt;
{{:Jeder Mensch ist Kunst}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>oldwiki&gt;Glanz</name></author>
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